Courage Coach

22.02.2026

Courage Coach

Seminar in Tutzing

„Couragiert in den Klassen, Couragiert in der Schule, couragiert im Projekt und darüber hinaus“ -  Jörg Siegmund, M.A.

Unter diesem Motto fand das zweitägige Seminar „CourageCoach" statt. Dabei besuchten 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von unterschiedlichen Schulen im Alter von 15 bis 18 Jahren die Workshops der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See.

Innerhalb dieser beiden Seminartage wurde durch verschiedene Einheiten der Workshops der Umgang mit Diskriminierung in der Schule behandelt. Es fand ein intensiver Austausch über mögliche Konzepte zu Projekten statt, in denen die Prävention und Aufarbeitung von Diskriminierung und Rassismus im Zentrum stand. Dabei konzentrierte sich der erste Tag auf das Hintergrundwissen der Teilnehmenden, welche Formen von Diskriminierung existieren und wie sich diese äußern. Der Fokus des zweiten Tags lag auf den konkreten Projekten, die an den Schulen in Zukunft durchgeführt werden sollen. Dabei wurden zu Beginn die schon vorhandenen Projekte der jeweiligen Schulen vorgestellt. Innerhalb der Gruppe fand eine Reflexion statt, welche Aspekte sich schon bewährt haben und welche man in der Zukunft anders machen möchte. Dabei bot sich die Möglichkeit für die Teilnehmenden, die Ideen und Konzepte von anderen Schulen in das eigene Projekt mit einfließen zu lassen.

Zwei Schülerinnen der Q13 aus dem neu gegründeten Arbeitskreis „Toleranz" nahmen an diesem Seminar teil und zogen ein grundlegendes positives Fazit: Die beiden Tage gaben ihnen die Möglichkeit, den eigenen Umgang mit Diskriminierung im Alltag zu reflektieren. In den zahlreichen Einheiten halfen die verschiedenen „Spiele" dabei, das eigene Handeln und die eigene Perspektive zu überdenken. Zudem brachten die Gespräche mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit mit sich, neue Herangehensweisen kennenzulernen und mit den eigenen Konzepten zu vergleichen.

Rückblickend war es vor allem der Austausch mit den Seminarleitern und den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, der für die eigene Projektgestaltung sehr hilfreich war. Die beiden Schülerinnen kamen nicht nur mit einer Reihe an neuen Erkenntnissen im Gepäck nach Hause, sondern auch mit einem ausgearbeiteten Konzept für ein mögliches Projekt am HGT in der Zukunft. Ziel dabei ist es, die gesamte Schule mit einzubinden und die Schüler und Schülerinnen für die Themen Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren. Genau aus diesem Grund plant der Arbeitskreis Toleranz noch in diesem Schuljahr einen Teil der Ideen und Konzepte für einen Projekttag umzusetzen, um auch den Rest der Schule an den Erkenntnissen dieses Seminars teilhaben zu lassen.

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