Stadt, Land, Fluss …

11.05.2026

Kunstkurs gestaltet Eingangsbereich

Der Q13-Kunstkurs gestaltet den Eingangsbereich der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Trostberg eG

Was haben Pappe, Beton, Stoff und Spiegelfolie gemeinsam? Auf den ersten Blick vermutlich nicht besonders viel. In den Händen des Q13-Kunstkurses unseres Gymnasiums wurden diese Materialien jedoch zu einem beeindruckenden Kunstwerk und damit zu einem echten Hingucker im neuen Bürogebäude der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Trostberg eG in der Uferstraße.

18 Schülerinnen und Schüler machten sich im Rahmen eines gemeinsamen Kunstprojekts daran, eine Wandgestaltung für den Eingangsbereich des Neubaus zu entwickeln. Ziel war es, ein Werk zu schaffen, das einen Bezug zur Stadt Trostberg und gleichzeitig zur Arbeit der Wohnungsbaugenossenschaft herstellt. Schnell entstand die Idee, die Stadt in stilisierter Form darzustellen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf einer großformatigen Wandinstallation schlängelt sich die Alz durch die Mitte des Bildes, während zahlreiche plastische Elemente die Struktur der Stadt andeuten. Besonders auffällig sind die grauen Betonquader, die über die Fläche verteilt angeordnet wurden. Sie markieren die Standorte jener Gebäude, die zur Baugenossenschaft gehören – gewissermaßen ein Stadtplan der besonderen Art.

Die unterschiedlichen Materialien verleihen dem Kunstwerk eine spannende Wirkung. Stoffelemente sorgen für weiche Strukturen, während die Betonquader klare Akzente setzen. Die Spiegelfolie reflektiert Licht und Umgebung und bindet so sogar die Besucherinnen und Besucher in das Werk ein. Dadurch verändert sich die Wirkung der Installation je nach Tageszeit und Blickwinkel immer wieder aufs Neue.

Von der ersten Skizze bis zur fertigen Montage war Teamarbeit gefragt. Entwürfe wurden diskutiert, Materialien getestet, Formen verworfen und neu entwickelt. Dabei zeigte sich nicht nur künstlerisches Talent, sondern auch viel Geduld, Organisation und handwerkliches Geschick. Besonders spannend war für viele Schülerinnen und Schüler die Erfahrung, an einem „echten“ Auftrag außerhalb der Schule mitzuwirken und ein Werk zu gestalten, das dauerhaft öffentlich sichtbar bleibt.

Mit dem Projekt konnte der Kunstkurs eindrucksvoll beweisen, dass Kunst weit mehr ist als Papier und Pinsel im Klassenzimmer. Die gestaltete Wand verbindet Kreativität mit regionaler Identität und gibt dem neuen Gebäude eine ganz persönliche Note. Den Jugendlichen bleibt das Kunstwerk sicher nicht nur als ein besonderes Gemeinschaftsprojekt in Erinnerung. Wenn viele von ihnen Trostberg nach dem Abitur verlassen werden, haben sie mit ihrer Gestaltung bleibende Spuren in ihrer Heimatstadt hinterlassen.

Kunstprojekt
Kunstprojekt
 

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